Emerging from unknown colours
Vier Tänzer*innen, ein Maler und ein Musiker lassen sich vom Begriff „Emergenz“ inspirieren. Emergenz (von lateinisch emergere „auftauchen“, „hervortreten“) bezeichnet das spontane Entstehen neuer, komplexer Eigenschaften oder Strukturen in einem System, die sich nicht allein durch die Eigenschaften seiner einzelnen Bestandteile erklären lassen.
Das experimentierfreudige Ensemble begibt sich in Form der Improvisation auf eine Reise, um dem Unvorhersehbaren zu begegnen und dabei offen zu sein, für das, was im Entstehen begriffen ist. Oft denkt dabei der Körper schneller als das Gehirn. Bewegung entsteht aus dem Ungeordneten, dabei ergeben sich
Abläufe, und Rhythmen, die aufgegriffen und weitergeführt werden, möglicherweise eröffnen sich dabei Wege, die sich zu gemeinsam Strukturen formen.
Der Moment, in dem alles ruht, Einzelnes sich bewegt, eine Form sich bildet und sich wieder auflöst, hängt auch von der Perspektive ab. Wer bewegt wen? Klang, Zeit, Raum, Bewegung und Malerei lassen ein intensives und facettenreiches Beziehungsgeflecht entstehen, in dem die Einzelteile in einem größeren Ganzen miteinander interagieren.
Ein Versuch über Emergenz in fünf choreografisch-musikalischen Bildern, in der 1+1 mehr als 3 ist...
Von und mit:
Eva Schaller (Tanz)
Birgit Gunzl (Tanz)
Chiara Aprea (Tanz)
Nimrod Poles (Tanz)
Jacobo Enrique Fernandez (Musik)
Walter Padao (Malerei)