Eva-Maria Schaller
ist freischaffende Tänzerin und Choreografin aus Wien. Sie studierte an der Ballettschule der Wiener Staatsoper, der Codarts Rotterdam und absolvierte ihr Masterstudium in New Performative Practices an der Stockholm University of the Arts. In den Niederlanden arbeitete sie während und nach dem Studium mit Choreograf*innen und Companys wie Megumi Nakamura, Itzik Galili, Edan Gorlicki, Stephen Shropshire, Emio Greco|PC und Anouk van Dijk, mit Gastspielen in Europa, USA und Asien. In Wien performt(e) sie regelmäßig für Christine Gaigg, in Produktionen bei Impulstanz, Wien Modern, Schauspielhaus Wien und steirischer herbst, in Frankreich und Deutschland. 2016-2018 tanzte sie bei Sabine Glenz in Zusammenarbeit mit den Münchener Philharmonikern.
Ihre eigene choreografische Arbeit basiert auf einer tiefgehenden Auseinandersetzung und Forschung im Bereich Tanzerbe / Archiv / Weitergabe. In ihrer tänzerischen Praxis arbeitet sie mit der Verbindung von Bewegung mit der eigenen Stimme als ein Element verinnerlichter Musikalität und räumlich-choreografischem Material.
Das Jahrbuch Tanz (Berlin) wählte sie 2019 zur Hoffnungsträgerin.
Recalling Her Dance – a choreographic encounter with Hanna Berger (2021) wurde im Tanzquartier Wien und dem Festival Impulstanz gezeigt. Das aktuelle Gruppen-Stück Femenine (2022) in Kooperation mit dem Musikensemble Studio Dan wurde im Rahmen von Impulstanz Festival und an verschiedenen öffentlichen Plätzen Wiens aufgeführt.
O! A Biography, eine Gemeinschaftsarbeit mit dem Komponisten Matthias Kranebitter, dem Black Page Orchestra und dem Tanzprogramm der MUK Wien, wurde im Rahmen des Festivals Wien Modern 2024 in Koproduktion mit dem Tanzquartier Wien gezeigt. Walzerwut (2025) wurde im Odeon Theater im Rahmen des Impulstanz – Vienna International Dance Festival uraufgeführt.
Seit 2016 unterrichtet sie Countertechnique in professionellen Tanzprogrammen in Europa und an der MUK Musik- und Kunstuniversität Wien.
Tanz zu unterrichten, bedeutet auch Inspirationsquelle und im regen Austausch mit anderen Tänzer:innen zu sein, ist zu einem Raum der Forschung und Möglichkeiten geworden, Erfahrungen zu teilen; und der Frage nachzugehen, wie Tanz / verkörpertes Wissen artikuliert werden kann, mit und ohne Worten: poetische Brücken zwischen Tanz, Bewegung, Klang und Sprache zu bauen.